Die Cuchi - originelle Blasinstrumente aus Keramik mit einer langen Tradition

Die Cuchi - originelle Blasinstrumente aus Keramik mit einer langen Tradition

Die Cuchi oder die volkstümlichen Blasinstrumente, welche aus Keramik gefertigt sind, weisen eine lange geschichtliche Tradition auf, die sich bis in das prähistorische Griechenland zurück verfolgen lässt. Ursprünglich dienten die Cuchi dabei dazu, Vogelstimmen zu imitieren, sollten aber auch böse Geister abwehren. Im Laufe der Zeit avancierten die Cuchi dann zu beliebten Kinderspielzeugen. Obwohl sich die Cuchi heutzutage in neuen Materialien, Formen und Farben präsentieren, haben sie nach wie vor nichts von ihrer Magie eingebüßt. Und auch ihre teilweise grotesken, aber auch komischen Darstellungsformen machen die Cuchi nicht weniger geeignet als originelle Geschenkideen.

Mariano Fuga - Der Künstler hinter den Cuchi

Der Veneter Bildhauer Mariano Fuga, dem wir heute die Kunst der Cuchi verdanken, war beseelt von dem Genie Arturo Martinis, dem es seinerzeit vor über siebzig Jahren vergönnt war eine neue bildhauerische Kunstform einzuleiten. In seiner mailändischen Werkstatt hat Martini dazu neue heroische und antiheroische Figuren erschaffen, die die Szene der Bildhauerei von Grund auf verändern sollten. Fuga nahm sich später diese Figuren von Martini zum Vorbild, um in seinen künstlerischen Neuinterpretationen vor allem ironische Akzente zu setzen. Diese finden sich heutzutage überaus deutlich in seinen einzelnen Figuren der Cuchi wieder. Nicht zuletzt wegen der Ausdrucksstärke der Einzelfiguren sind die Cuchis daher heute mehr als beliebte Kinderspielzeuge, aber auch gerade als wertvolle Sammlerstücke beliebt.

Lassen Sie sich von der Welt der Cuchi in Gargnano verzaubern

Wer heute noch den Charme der Cuchi erfahren möchte, sollte sich dies eine Reise nach Gargnano, dem Westufer des italienischen Gardasees wert sein. Denn hier können die Touristen heute noch im Hotel Meandro oder den kleinen Ausstellungsraum in der historisch örtlich ansässigen Bäckerei aufsuchen und werden dabei unweigerlich von den Figuren der Cuchi in den Bann gezogen. Denn die kleinen, meist dicklichen originellen Pfeifenfiguren aus Keramik, die immer in Bewegung zu sein scheinen, haben sich nicht nur von der griechischen Vorgeschichte inspirieren lassen, sondern strahlen darüber hinaus auch etwas majestätisches aus. Nichtsdestotrotz treten sie heute umso mehr als eigenständige Kunstform in Erscheinung, der nicht nur Tradition, sondern auch wahre Magie anhaftet.

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