Die Geschichte der Straße Meandro am Gardasee

Die Geschichte der Straße Meandro am Gardasee

Die Seen- und Alpenregion Italiens gehört mit zu den schönsten Urlaubsregionen Europas. Und zwischen Wasser und steilen Berghängen schlängelt sich eine der Traumstraßen dieser Erde am Gardasee entlang.
Der Bau der Gardesana Occidentale oder anders genannt der Straße Meandro wurde bereits während der Zeit der habsburgischen Donaumonarchie diskutiert und in Erwägung gezogen. Verwirklicht wurde das Projekt jedoch erst nach dem 1. Weltkrieg. Um von Riva nach Gargnona zu gelangen wurde viele Jahrhunderte hindurch ausschließlich das Boot benutzt und der Seeweg diente als Verbindung von Riva über Limone nach Gargnano. Der Straßenbau am Westufer des Gardasees verlangte den Erbauern alles ab. Um an den Steilhängen eine Straße zu bauen, mussten 74 Tunnel in den Berg gesprengt werden. Und das nur auf einem relativ kurzen Stück von 28 Kilometern von Riva nach Gargnano. Mit einer Bauzeit von 3 Jahren von 1928 - 1931 wurde dieses Meisterwerk der Straßenbaukunst fertiggestellt und am 18.Oktober 1931 in einer feierlichen Zeremonie eröffnet.
Während des 2. Weltkrieges von1943 - 1945 wurde die Straße für die zivile Nutzung gesperrt. Zu dieser Zeit wurden Waffen und Rüstungsfabriken in den offenen Galerien deponiert. Zur Traumstraße und gleichzeitig mit einem Ansturm von Touristen avancierte die Meandro dann aber zu Ende der 1950-er Jahre.
​Steinschlag war allerdings immer ein ständiger Gefahrenpunkt und 1963 wurde die Gardesana durch zusätzliche Galerien geschützt. Leider vielen diesen Schutzmaßnahmen einige besonders reizvolle Streckenabschnitte zum Opfer und der Verkehr fließt seither durch einige längere Tunnel.

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