Die reiche Vegetation des Gardasees

Die reiche Vegetation des Gardasees

Der Gardasee ist für seine mediterrane Vegetation berühmt: Oliven, Weinreben und Kastanien gedeihen in diesem Mikroklima ebenso gut wie Oleander, Zitronen und Orangen. Das Zusammenspiel von Wasser, hohen Bergen und sanften Hügeln sowie spezielle Winde schlagen sich in einer reichen Pflanzenvielfalt nieder. Am Monte Baldo, dessen Gipfelkamm während der Eiszeit über die Gletscher hinausragte, erhielten sich einzigartige endemische Pflanzen baldensis.

Wilde Alpenveilchen wachsen weiter unten im Schatten großer Buchen und Steineichen. Nicht nur Botaniker werden an seltenen Feuerlilien und besonderen Orchideenarten wie dem "Frauenschuh" ihre Freude haben.

Der Naturpark Alto Garda – zwischen Limone sul Garda und Salò – begeistert mit seinen üppigen Wäldern und Bergweiden. Und hier gibt es auch die "Pinguicola alpina", eine Pflanze, die Insekten frisst.

Oliven und Wein gehören am Gardasee dazu
Bevor der Tourismus den Gardasee eroberte, zählten Weinbau und Oliven zu den Haupterwerbsquellen der Einheimischen. Sanfte Weinhügel und Olivenhaine bestimmen noch heute das Landschaftsbild im Osten und Süden des größten italienischen Sees. Schon zur Zeit der Etrusker wurden Oliven angebaut. Aber es waren erst die Römer, die unterschiedliche Sorten züchteten und verbreiteten. An den sanften Hügelhängen des Bardolino werden die berühmten Rebsorten Corvinone, Rondinella und Molinara kultiviert und zu Wein verarbeitet.

Der Gardasee: ein Garten Eden
Wer sich lieber am Seeufer aufhält, spaziert in mediterraner Blütenpracht: Hier findet man Oleanderbäume und Kamelien, in Parks gedeihen Magnolien, Mimosen und Zypressen. Zypressen bestimmen ohnehin das Landschaftsbild. Oft reihen sie sich an Hügelkämmen wie Perlen an einer Kette auf. Die Landschaft rund um den Gardasee gleicht einem Bilderbuch für subtropische Pflanzen: Hier gedeihen Hibiskus, Pfirsiche, Palmen und unterschiedliche Kakteen. Denn nicht nur die Sommer sind sehr warm – die Winter sind ebenso mild und regenarm. Herrliche Pflanzen prägen auch die Stadtansichten. In Salò kann man unter Palmen an der Uferstraße entspannen und Desenzano besticht mit herrlichen Magnolien. In vielen Orten wie Lazise klettern Rosen an Hauswänden empor oder wachsen in wunderschön bepflanzten Rabatten entlang der Uferwege.

Zitronenhaine erzählen von vergangener Pracht
Bereits im achten Jahrhundert begannen Franziskanermönche, am Gardasee Zitronen anzubauen. Seinen Höhepunkt erreichte der Zitronenanbau im 17. und 18. Jahrhundert: Damals gab es allein um Torri del Benaco 18 Gewächshäuser. Heutzutage sind die meisten sogenannten Limonaie nicht mehr in Betrieb. Die charakteristischen, auf Terrassen gelegenen Gewächshäuser prägen dennoch das Landschaftsbild im Nordwesten des Sees.

​Die reiche Pflanzenvielfalt bezaubert auch in vielen botanischen Gärten mit ihren exotischen Pflanzen und betörenden Düften.

Buchen

Kontaktieren Sie uns

"Denn unser Ziel ist die Zufriedenheit des Gastes, der sich wie zu Hause fühlen können muss."